Aktuelles


Hurra! Geschafft!

09.09.09

Hurra, wir haben es geschafft! Was wir machen wollten ist gemacht, der Rest folgt im Laufe der kommenden Monate und in der zweiten Bauphase im nächsten Sommer. Das Parkett ist verlegt, die neuen Stühle und Tische stehen, die neue Bar ist er- und eingerichtet – und das Schönste: Bei der abschließenden Schallmessung gaben die Fachleute ganz entgegen sonstigen Brauchs schon bekannt, daß wir ganz dicke im Grünen Bereich sind. Ist das nix?

So können wir uns nur wiederholen und wiederholen und wiederholen: Vielen, vielen Dank, Ihr lieben Leute für Eure Spenden, Eure Hilfe, Eure Solidarität. Wir zahlen Ihnen das heim – mit einem Theaterprogramm, das knallt wie noch nie. Versprochen.

Übrigens: Gestern hatten wir eine Pressekonferenz. Was die Zeitungen schrieben, finden Sie HIER

Fast geschafft

05.09.09

Es sieht gut aus. Zwar mußten wir einige Arbeiten in eine zweite Baustufe im nächsten Sommer schieben, doch so wie es aussieht, können wie geplant am kommenden Donnerstag unsere Premiere feiern. Der neue Parkettboden ist verlegt, geschliffen und hat seine erste Ölung erhalten, die neuen Stühle und Tische sind geliefert und montiert. Nun muß noch die Technik wieder eingebaut werden, und ab morgen schön macht unser Ensemble seine Endproben für "Das Mädchen Rosemarie" bereits im neuen alten Haus. Kniffelig wird noch die notwendige Schallmessung, doch wir haben diesbezüglch alle Auflagen erfüllt, alle schallschutzrelevanten Arbeiten wurden von Fachfirmen erledigt. Warten wir´s ab.

Der Estrich ist trocken – wir liegen wieder fast im Zeitplan

18.08.09

Hurra, er ist trocken! Eine neuerliche Messung ergab, daß der Spezial-Estrich nun endlich trocken ist. Denselben in diesen Zustand zu kriegen, war angesichts des schwülen Wetters gar nicht so einfach. Wir mußten drei riesige Bautrockner mieten und diese zwei Wochen Tag und Nacht laufen lassen. Doch nun ist es geschafft. Gestern wurde er plangeschliffen und heute mit einer Egalisierungsmasse versehen. So kann Anfang nächster Woche der Parkettverleger ans Werk. Gleichzeitig wird der Thekenbereich wieder aufgebaut, und der Schlosser installiert die neuen Traversen zum Aufhängen der Scheinwerfer. Wir sind also kurz vor dem Zieleinlauf. Wird auch Zeit, denn unser Ensemble probt kräftig im Exil, einem Seminarhaus in Norddeutschland, wo die Lieben sich samt Regisseur Manfred Roth eingenistet haben, um dem "Mädchen Rosemarie" den letzen Schliff zu geben.

Zum Finanziellen: Auch da sieht es ganz gut aus. Noch ist die Kuh nicht gänzlich vom Eis, doch wenn die Spenden weiterhin so eingehen und vor allem das Benefiz am 28. September mit Badesalz, Rodgau Montones, dem Neuen Frankfurter Schulorchester, Jo van Nelsen & Thorsten Larbig sowie Cappelluti & Herl im Mousonturm ausverkauft wird, blinzeln wir recht optimistisch in die Zukunft. Karten gibt es übrigens HIER.

Warten bis der Estrich trocknet, Geld von Stadt Frankfurt eingegangen

26.07.09

Zum Stand der Bauarbeiten: Die neue Wand an der Hinterseite des Theatersaals steht im Rohbau, hier kommt der neue Notausgang hin. Vor gut vier Wochen wurde der Spezialestrich gegossen. Er braucht vier bis sechs Wochen, bis er vollkommen durchgetrocknet ist. Erst dann kann der Parkettverleger mit seinem Werk beginnen. Wir hatten eine Weile Sorge, daß uns das schwüle Wetter einen Strich durch die Rechnung macht. Am Dienstag wissen wir Genaues, dann wird die Feuchtigkeit gemessen. Wir hoffen, daß dann das Parkett verlegt werden kann, denn das nimmt auch eine Woche in Anspruch. Es wird übrigens ein dunkelbrauner Eichenholzboden. Den alten Dielenboden wieder zu verlegen, hatten wir übrigens ursprünglich in Erwägung gezogen. Doch als er demontiert war, stellte sich heraus, daß er an den stark beanspruchten Stellen nur noch wenige Millimeter dick war. Eigentlich kein Wunder, das Ding war schließlich über achtzig Jahre alt. Er hätte also über kurz oder lang eh ausgetauscht werden müssen. Gleichzeitig mit dem Parkettverleger beginnt eine Spezialfirma mit dem Bau der Lärmschutzwand hinter der Bühne.

Zu den Finanzen: Der von der Stadt Frankfurt bewilligte zusätzliche Zuschuß zu den Bauarbeiten in Höhe von 65.000 € ist eingegangen. Diese Summe hatten wir in unserer Gesamtkalkulation aber bereits berücksichtigt, so daß uns nun immer noch gut 70.000 € fehlen. Doch wir sind guter Dinge, denn nach wie vor ist das Spendenaufkommen enorm.

Bauarbeiten gehen voran

12.07.09

Das Neueste von der Baustelle: Unser Saal ist ein Rohbau. Der Dielenboden ist entfernt worden, rund zehn Tonnen Sand und Geröll wurden abtransportiert, und seit einigen Tagen liegt der neue, schwimmende Estrich. Er besteht aus einem besonderen Material, das extrem schallschluckend ist und zudem den Schall nicht über das Mauerwerk ins Nachbarhaus überträgt.

Ende vergangener Woche wurde die Wand zwischen Saal und Foyer eingerissen (dort, wo das Kassenhäuschen steht) und wird nun neu aufgebaut, ebenfalls mit schallschluckendem Material. Netter Nebeneffekt ist, daß die Kolleginnen von der Kasse in ihrem Häuschen mehr Platz haben werden und sich endlich auch an einer Heizung erfreuen können.

WIr liegen erfreulicherweise im Zeitplan und stießen glücklicherweise noch auf nur wenige unliebsame Überraschungen.

Zum Finanziellen: Dank der vielen Spenden sind wir guter Dinge – doch noch längst nicht am Ziel. Noch fehlen rund 70.000 Euro. Doch wenn es so weitergeht (und davon gehen wir aus), wird alles gut. Vielen Dank den vielen Spenderinnen und Spendern!

Aktuelles vom der Baustelle

22.06.09

Wie berichtet, hat der Umbau Anfang Juni begonnen. Bisher haben wir noch keine wertvollen Relikte aus alter Zeit gefunden. Der Sand ist schon mal raus, im Augenblick fehlt uns eine ganze Wand, und man fühlt sich wie im Freiluft-Theater.

Trotz einiger Überraschungen, wie hätte es anders sein können bei einem so alten Haus, sind unsere Arbeiter auf der Baustelle und unser Bauleiter nach wie vor zuversichtlich.

Auch wenn immer noch vereinzelt Spenden eingehen, so stagniert das Spendenaufkommen derzeit etwas. Es fehlen aber immer noch rund 85.000 €.

Sollte Ihnen noch jemand einfallen, der ein paar Steuern sparen will, her mit ihr (oder ihm). Das Stalburg Theater wird von einem als gemeinnützig anerkannten Verein getragen und kann daher abzugsfähige Spendenquittungen ausstellen.

Wir freuen uns auf die Benefizveranstaltungen. Morgen ist es soweit, die erste Gala findet im Volkstheater statt. Es gibt noch Karten, wer also noch nichts vorhat, mache sich Morgen auf den Weg zu den Hesselbachs und ihren Gästen.
Auch für den Mousonturm im September sind noch Karten zu erwerben.

Und dann ist ja am Freitag unser allseits beleibter Stoffel an den Start gegangen, mit derzeit noch etwas unbeständigem Wetter, aber dafür mit viel Spaß und bester Stimmung. Kommen Sie also in den Günthersburgpark, trinken sie was Feines, essen Sie eine Bratwurst und werfen Sie was in die Spendeneimer oder in die aufgestellten Boxen. Auch das hilft.


Der Umbau hat begonnen

08.06.09

LOS GEHT’S!
Der Umbau hat begonnen.

Wer genau hingeschaut hat beim morgendlichen Vorbeifahren, Vorbeilaufen oder Radeln, weiß es schon. Die erste Fußweg- und Parkplatzabsperrung in der Humboldtstraße ist angekündigt. Ab Mittwoch wird dann richtig abgesperrt, und am Freitag kommt der erste große Bauschutt-Container. 10 Tonnen Sand müssen wir aus dem Boden rausholen. Keiner hat es gewußt, viele haben es geahnt: der Theatersaal war auf Sand gebaut, das Theater aber nicht, und so wird jetzt betoniert, bzw. geestricht.

Sollten wir im tiefen Erdreich archäologische Funde von nie dagewesener Schönheit und Seltenheit, wie z.B. 100 Jahre alte Bembel, mumifizierte Äpfel oder 150 Jahre gelagerte Apfelweisfässer zutage fördern, werden wir es sofort an dieser Stelle verkünden und all dies dann zur Aufstockung der Umbaufinanzen meistbietend versteigern.

Bis dahin brauchen wir nach wie vor finanzielle Unterstützung.

Viele Menschen in dieser Stadt haben uns schon geholfen. Daher an dieser Stelle noch mal unseren aufrichtigen Dank. Die Stadt Frankfurt hat versprochen uns ein Drittel zuzuschießen. Auch die Frankfurter Kultur ist mit viel Unterstützung im Boot.

Aber noch fehlt einiges. Trommeln sie also weiter, helfen sie uns die Spendenboxen weiter zu füllen, sichern sie sich Karten für die Benefiz-Veranstaltungen im Volkstheater oder im Mousonturm.

Jetzt im Vorverkauf:

Am 23. Juni: Der große Familie Hesselbach-Abend im Volkstheater. Mit unserem Ensemble Stalburg Theater, Frank Lehmann, Rainer Weisebecker und Steffi Kunkel. Mehr Infos HIER

Am 28. September: Die Benefiz-Gala im Mousonturm unter dem Motto „Stalburg Theater tschö? Och nö! Mit Badesalz, Rodgau Monotones, Neues Frankfurter Schulorchester, Jo van Nelsen & Thorsten Larbig. Mehr Infos HIER

Und kommen sie zu Stoffel 2009 und werfen sie ihr gespartes Urlaubsgeld in unsere Eimer. (Stoffel ist Urlaub, da muss man nicht mehr in den Flieger steigen. So schön kann es woanders gar nicht sein) Am 19.6.09 geht es los mit 4 Wochen Sonderurlaub im Günthersburg Park. Mehr Infos HIER



Ortstermin ergab: Umbau doch wieder teurer.

12.05.09

Zu früh gefreut. Nach erneuten Gesprächen mit dem Gutachter, dem Architekten und dem Ordnungsamt wird’s nun doch wieder teurer und vor allem aufwendiger als erwartet, nämlich rund 200.000 Euro. Der Dielenfußboden soll nämlich doch raus, denn es muß ein schwimmender Estrich verlegt werden. Und noch so einiges mehr kommt auf uns zu. Aber so ist das nun mal bei schönen, aber alten Häusern.
Viele, viele Menschen sind unserem Spendenaufruf bisher gefolgt, von 1,83 bis 10.000 € war alles dabei, und so sind tatsächlich in der kurzen Zeit fast 45.000 € zusammengekommen. Alle Spender leben hoch, und mögen sich sich auf wundersame Art vermehren!!!

Die Stadt Frankfurt hat uns nun zugesichert, sich mit rund einem Drittel an den Gesamtkosten zu beteiligen. Leider reicht all das noch nicht zum Jubeln, es fehlen nach den neuesten Erkenntnissen nun immer noch rund 100.000 €.
Und die Uhr läuft gegen uns. Doch wir geben noch nicht auf und hoffen weiter auf Hilfe, egal woher.
Also, liebe Leute, auf zu den Benefizveranstaltungen, da gibt’s fürs Geld einmalige Vorstellungen, die so nie wieder stattfinden werden.

Und: Bitte, bitte weiter spenden. Denn 100.000 €, das sind:

20.000 x 5 €
10.000 x 10 €
5000 x 20 €
2000 x 50 €
1000 x 100 €
500 x 200 €
200 x 500 €
100 x 1000 €
20 x 5000 €
oder 10 x 10.000 €

Suchen Sie sich einfach einen Betrag aus und überweisen Sie ihn uns. Oder kennen Sie vielleicht einen Unternehmer, einen Arzt oder Apotheker, einen Lottogewinner oder einen Mittelstürmer? Halt irgendwen, der einen größeren Betrag von der Steuer absetzen kann? Denn die Frage ist schlicht: Trägt man das Geld zum Finanzamt oder zum Stalburg Theater? Die Antwort erscheint uns nicht sehr schwer...

Und hier nochmal die Spendenmöglichkeit:
Nassauische Sparkasse, Kto Nr. 143068633, BLZ 51050015.
Noch einfacher geht es HIER.

Höhe der Umbaukosten steht fest

16.04.09

Die lange erwartete Kostenkalkulation für den von Amts wegen notwendigen Umbau des Stalburg Theaters liegt nun vor, und sie fällt besser aus als erwartet. Grobe Schätzungen beliefen sich auf rund 200.000 Euro, doch es sind nun "nur" 175.000 Euro.

Unsere Architekten vom Büro Berghoff & Haller haben nun auf der Basis der Ergebnisse der von uns bei einem unabhängigen Gutachter in Auftrag gegebenen Schallmessung die Kosten kalkuliert. Sie taten dies über die Osterfeiertage und ohne Berechnung eines Honorars, wofür wir ihnen danken.

Die Berechnungen belaufen sich auf ca. 77.000 Euro für die Schallschutzmaßnahmen. Somit kommen wir zusammen mit den zuvor schon kalkulierten Brandschutzmaßnahmen auf einen Gesamtbedarf von ca. 175.000 Euro. Durch die bislang eingegangenen Spendengelder in Höhe von 35.000 Euro und Rücklagen von 15.000 Euro stehen uns aktuell rund 50.000 Euro zur Verfügung, bleibt eine Deckungslücke von rund 125.000 Euro.

Bereits 35.000 Euro Spenden eingegangen

15.04.09

Ein erster Schritt ist getan. Keine vier Wochen ist es her, daß wir unsere Spendenaktion einläuteten, und schon sind etwa 35.000 Euro beisammen. Den Löwenanteil daran tragen die Agentur GKK mit 15.000 Euro und jener Herr, der uns 10.000 Euro spendete und sich nach wie vor nicht gemeldet hat, also anonym bleiben möchte. Den Rest erbrachten viele Kleinspender, so zum Beispiel ein Kind, das in einem "An Michi Herl" andressierten Umschlag stolze 1,83 Euro überbrachte. Da meckere noch einer über die Jugend von heute!

35.000, das ist ein guter Anfang, aber noch längst nicht genug. Wir hoffen weiter, sind aber fester Überzeugung, daß alles gut wird.

Agentur GKK unterstützt Stalburg Theater mit 15.000 Euro und weiteren Maßnahmen

03.04.09

Erfreuliche Ergebnisse brachte heute früh ein angenehmes Gespräch zwischen Robert Gräßler, Harald Kling und Jochen Basting von der Agentur GKK und Petra Gismann und Michael Herl vom Stalburg Theater. GKK beginnt sofort mit der Unterstützung des Stalburg Theaters und hat als Sofortmaßnahme die Spende von 15.000 Euro zugesagt. Die Summe wird in drei Tranchen á 5.000 € im Verlaufe des Jahres überwiesen werden, die erste Teilzahlung erfolgt sofort. GKK, eine Agentur, die sich auf Dialog-Marketing spezialisiert hat, wurde 1996 von Robert Gräßler, Wolfgang Krug und Harald Kling in Frankfurt gegründet und wird noch immer von ihnen geführt. Seit 2007 ist GKK eine 100%ige Tochter von Scholz & Friends und hat in Frankfurt, München, Bremen und Hannover insgesamt 523 Mitarbeiter. Neben der Geldspende für das Stalburg Theater sind weitere, auch längerfristige Maßnahmen wie Werbekampagnen, Benefizveranstaltungen etc. geplant. Wir sind gespannt, was den klugen Köpfen noch so alles einfallen wird.

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit GKK und senden ein dickes DANKESCHÖN in die Hanauer Landstraße.

10.000-Euro-Spende eingegangen

02.04.09

Jede Spende ist uns recht und teuer, auch die kleinste. Deswegen vielen Dank an die vielen netten Menschen, die uns gerade Geld zukommen lassen. Angenehm überrascht waren wir heute beim Anblick unseres Kontoauszugs. Herr Peter W. hat uns doch tatsächlich 10.000 Euro zukommen lassen. Einfach so, mit dem Vermerk "Spende für Brand- und Lärmschutz". Lieber Herr W., wenn Sie dies lesen: Vielen, vielen Dank! Doch Sie haben keine Adresse angegeben, an die wir die Spendenquittung schicken können. Lassen Sie die uns doch bitte zukommen, wenn Sie mögen. Und teilen Sie uns doch bitte mit, ob wir an dieser Stelle Ihren vollen Namen nennen dürfen. Wir würden Sie gerne ein wenig hochleben lassen.

Erste Ergebnisse der Messung und aktueller Stand der Reaktionen

31.03.09

Die gestrige Messung durch zwei Herren eines staatlich vereidigten Instituts ergab nichts Erfreuliches. Zwar ist mit dem schriftlichen Gutachten erst nach Ostern zu rechnen, doch absehbar ist schon jetzt, daß wir unter unserem Dielenboden im Theater einen schwimmenden Estrich verlegen müssen, daß die Wand hinter der Bühne schalldämmend isoliert werden muß und daß das gesamte Dach gedämmt werden muß. Kurzum: So ziemlich alles, was möglich ist, kommt auf uns zu. Somit nähern wir uns nach ersten Schätzungen smart aber stramm der 200.000-Euro-Marke.

Es gibt aber auch Gutes zu berichten. Die Spenden mehren sich. Gestern hat ein Bornheimer Geschäftsmann 500 Euro in bar überbracht, die Spendenboxen im Theater und im Laden werden rege genutzt, und auch über unser Spendenportal auf unserer Homepage geht schier täglich was ein. Bitte weiter so, liebe Leut´.

Außerdem haben diverse unserer Künstler bereits angeboten, ihre Gagen zu spenden. Und einer besonderen Solidarität erfreuen wir uns von den lieben Kollegen aus der Branche. Neben Dieter Buroch vom Mousonturm haben uns nun auch Prof. Claus Helmer (Komödie und Fritz Rémond Theater) sowie Gisela Dahlem-Christ vom Volkstheater Liesel Christ angeboten, ihre Häuser für einen Benefiz-Abend zu nutzen. Vielen Dank, Ihr Lieben. Wir überlegen nun gemeinsam, was wir wo wann mit wem machen werden. Warum und wofür wissen wir ja schon.

Stellungnahme des Kulturdezernenten zum Thema Stalburg Theater in der Stadtverordnetenversammlung im Römer

31.03.09

30. Fragestunde der Stadtverordnetenversammlung am 26.03.2009;
Frage Nr. 990 Frau Stadtv. Dr. Hambrock – GRÜNEN

Stalburg Theater; hier: Probleme bei den umfänglichen Baumaßnahmen aus Gründen des Lärm- und Brandschutzes zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebs

Das Stalburg Theater steht vor dem Problem, umfängliche Baumaßnahmen aus Gründen des Lärm- und Brandschutzes durchführen zu müssen, um den Spielbetrieb uneingeschränkt aufrechterhalten zu können, was ihnen aus ihren eigenen Mitteln nicht möglich ist.

Vor diesem Hintergrund frage ich den Magistrat:

Welche Möglichkeiten sieht der Magistrat, dem Stalburg Theater bei der Problemlösung zu helfen?

Antwort:

Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher,
Frau Stadtverordnete Dr. Hambrock,

das Stalburg Theater hat sich in den vergangenen zehn Jahren zu einer Theaterinstitution entwickelt, die aus Frankfurt nicht mehr wegzudenken ist. Eine enorme Publikumsresonanz, regelmäßig ausverkaufte Vorstellungen und ein vielfältiges Programm sind Merkmale der Bühne im Nordend. Daher wird der Magistrat, wie auch in der Vergangenheit bereits geschehen, gemeinsam mit dem Theater nach Lösungen suchen und im Rahmen verfügbarer Haushaltsmittel dazu beitragen, dass das Theater weiter spielen kann. Ich habe mit der Theaterleitung gesprochen: in Kürze wird ein Lärmschutzgutachten erstellt, erst danach können die voraussichtlichen Kosten für die notwendigen baulichen Maßnahmen ermittelt wer-den. Ich bin zuversichtlich, dass es mit Unterstützung der Stadt und der dem Stalburg Theater stets innewohnenden Eigeninitiative gelingen wird, den Theaterbetrieb trotz der Herausforderung durch die aktuellen brand- und lärmschutztechnischen Anforderungen auf Dauer zu sichern.


(Prof. Dr. Felix Semmelroth)

Ergänzender Kommentar von uns:

Wir freuen uns sehr darüber, daß Herr Prof. Dr. Felix Semmelroth uns eine Unterstützung in Aussicht gestellt hat. Das ist eine schöne Anerkennung unserer Arbeit in den vergangenen zehn Jahren. Die Frankfurter Rundschau schrieb in einer kleinen Meldung vom 27. März allerdings von einem "450 000-Euro-Topf", aus dem man dem Stalburg Theater unter die Arme greifen wolle. Bei vielen Lesern entstand dadurch der Eindruck, die Stadt übernehme die volle Finanzierung, die Sache sei erledigt und ein Spenden nicht mehr nötig. Dem ist natürlich nicht so, und das können wir auch nicht erwarten. Der Kulturdezernent spricht zurecht von einer "dem Stalburg Theater stets innewohnenden Eigeninitiative" – also gilt es nach wie vor, möglichst viel Geld zusammenzubekommen – zusätzlich zu der Summe, die von der Stadt kommen wird.

Messung des Gutachters erfolgt am 30. März um 10 Uhr

28.03.09

Am Monat, dem 30. März um 10 Uhr erfolgt nun die vom Ordnungsamt verfüge Messung der Schalldämmung sowie der Trittschalldämmung durch ein vereidigtes Institut. Dann wird der Gutachter empfehlen, welche baulichen Maßnahmen zur Schalldämmung zu treffen sind. Wir müssen dann bei den entsprechenden Fachfirmen Kostenvoranschläge ein holen, dann werden wir wissen, welche Summe wir dafür zusätzlich zu den Geldern für den Einbau des Notausganges benötigen. Wir hoffen allerdings, daß der Gutachter uns schon eine ungefähre Hausnummer nennen kann. Apropos Geld: Allein das Gutachten kostet bereits 3.798,00 Euro.

Das Ergebnisse der Pressekonferenz und weiteres Neues

21.03.09

• Was die Presse nach der gestrigen PK geschrieben hat, finden Sie HIER

• Dieter Buroch, Leiter des Künstlerhauses Mousonturm, hat angeboten, ein Benefizkonzert im Mousonturm durchzuführen. Hierbei fielen für uns keine Kosten an, der reine Erlös flösse in die Rettung des Stalburg Theaters. Wir suchen zur Zeit nach einem Termin. Vielen Dank, lieber Dieter!

Pressekonferenz am 20. März 2009

19.03.09

Nachdem FAZ, FR und FNP bereits in den vergangenen Tagen einige kleinere Meldungen brachten, werden wir am morgigen Freitag, den 20. März im Rahmen einer Pressekonferenz alle uns zur Verfügung stehenden Fakten zur aktuellen Situation veröffentlichen. Wir haben viele Anmeldungen zur PK und hoffen auf ein breites Echo in den Medien. Was bislang geschrieben wurde, finden Sie HIER.
Dazu schon mal einige Anmerkungen: Der abgesprungene Sponsor ist selbstverständlich nicht die KfW. Das war ein anderes Unternehmen, mit dem wir lange in Verhandlungen über ein zweckgebundenes Sponsoring für den Umbau standen. Die KfW ist und bleibt unser Hauptsponsor; wir haben nach wie vor ein gutes und partnerschaftliches Verhältnis.

Die bevorstehende Schließung des Theatersaals hängt nicht von dem zu erstellenden Lärmschutzgutachten ab. Das Ordnungsamt hat vielmehr bereits gemessen und festgestellt, daß in einer Nachbarwohnung viel zuviel Lärm ankommt. Deswegen werden wir in den nächsten Tagen um 22 Uhr Feierabend machen, was aber vollkommen nachvollziehbar ist. Die Immissionswerte sind enorm, da muß etwas getan werden.
Und noch ein Satz zur Aussage von Feuerwehrchef Ries, eine Notausgangstür koste "nicht mehr als 2000 €": Das stimmt zwar – jedoch kann man eine solche Tür nicht einfach in unsere rückwärtige, äußerst marode Fensterfront setzen. Dazu muß vielmehr die gesamte Wand neu gemacht werden, und das bringt enorme Folgekosten.

Mehr zu alledem können Sie in den nächsten Tagen in der Presse lesen – und natürlich auch hier.