Astor Piazzolla: Von Teufeln und Engeln

Mi Loco Tango

"In meiner Geschichte mischen sich Teufel und Engel... man muß von allem etwas haben."

So der Meister des Tango Nuevo, Astor Piazzolla. Anlaß genug für das Frankfurter Ensemble Mi Loco Tango, in seinem zweiten Tango-Programm dieser Aussage auf den Grund zu gehen. Im Mittelpunkt des Konzertabends stehen die beiden Zyklen Del Diablo und Del Angel, selten gespielte Werke des großen argentinischen Komponisten.

Virtuosität haben die vier Frankfurter Musiker schon bei Ihrem ersten Konzertabend mit Werken von Piazzolla bewiesen, so sind sie mittlerweile auch mehrfach preisgekrönt (Weltmusikpreis creole 2007 und 2. Preis beim IV. Astor Piazzolla Musik Festival vom 7. bis 9. Oktober 2008 in Lanciano, Italien). Nach seinem letzten musikalischen Ritt durch die Welt der italienischen Filmmusik, rückt das Ensemble jetzt Teufeln und Engeln auf den Leib. Erleben Sie, wie teuflisch ein Engel, oder auch wie magisch anziehend der Teufel sein kann. Dafür heult die Geige auch mal wie ein Werwolf, der Kontrabaß wird zum perkussiven Instrument, das Klavier zum himmlischen Elysium, und das Bajan spielt sein ganzes Können aus, von den dunkelsten Registern bis hin zu den höchsten Flötentönen. Ein kontrastreicher Abend, durch den Sie Kontrabassist Gregor Praml führen wird. Einige der Neubearbeitungen stammen von Alberto Mompellio, der Mi Loco Tango schon als kongenialer Arrangeur bei deren Filmmusikprogramm An Evening with Rota Morricone zu Seite stand.


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