Carmen verzweifelt gesucht

Ingrid El Sigai, Markus Neumeyer und Frank Wolff

Große Oper - kleines Ensemble

Die ganze Oper in 45 Minuten verdichtet, gesungen, geflüstert, gebrüllt, gehämmert, zersägt, gestreichelt: das ist der zweite Teil. Im ersten Teil wird Carmen verzweifelt gesucht, wie Susan in dem Film mit Madonna. Wer ist denn Carmen? Eine Männerphantasie? Eine phantastische Frau? Opfer? Biest? Verzweifelt? Ingrid El Sigai, Markus Neumeyer und Frank Wolff spielen und singen und lesen die Carmens dieser Welt, tanzen die Eifersucht und lachen über das verruchte Leben. Dann wird es ernst: Vorsingen für die Oper, Vorspielen für das Orchester, ein Dirigent wird gesucht. Hysterie, großes Chaos, Wahnsinn: eben Oper. Und schließlich wird Carmen verzweifelt gesucht - und gefunden.

"Das ist Kammermusik vom Feinsten. Kurzweilig, vergnüglich und immer musikalisch. Enttäuschung gibt´s da nicht." (Michael Neuner, HR 2 Mikado)

Pressemeldungen für diese Veranstaltung

Die kabarettistische Revue «Carmen verzweifelt gesucht» von und mit Ingrid El Sigai, Frank Wolff und Markus Neumeyer feierte im Frankfurter Stalburg Theater Premiere.

Ist die Carmen als Figur in Novelle und Oper nicht nur «eine erotische, sondern auch eine politische Frau», wie ... weiter lesen

Das Weib ist des Mannes Verderberin. So will es zumindest ein archaisches Frauenbild, das sich im Zeitalter der Industrialisierung in der Figur der Tabakfabrikarbeiterin Carmen manifestiert. Letztlich aber ist der Mann - zumindest zum Teil - selbst schuld. Warum ist er so blöde, unter der ... weiter lesen

Eine "Opéra comique", eine komische Oper, soll "Carmen" nach dem Willen ihres Schöpfers George Bizet sein. Die "Carmen"-Produktion von Frank Wolff, Ingrid El Sigai und Markus Neumeyer, die das Trio jetzt im Stalburg Theater auf die Bühne gebracht hat, ist komisch. So komisch, wie sich ... weiter lesen


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