THE DOWN HOME PERCOLATORS & THE GRINDER
Traditioneller Blues der 20er bis 50er Jahre
THE GRINDER
Der Blues bekam ein Baby, und sie nannten es: Rock'n'Roll." Blues-Legende Muddy Waters hat diesen Vers geschmiedet. Was er bei aller Dichtkunst nicht bedachte: Der Blues hat noch viele weitere Kinder in die Welt gesetzt. Zum Beispiel den Frankfurter Gitarristen Andreas Schmid-Martelle.
Der ist im zarten Alter von 13 Jahren erstmals über die Lieder von ZZ Top, Johnny Winter und Rory Gallagher gestolpert. Alles Leute, die selbst mit jenem Muddy Waters aufgewachsen sind. Der 1961 in Ludwigshafen geborene Schmid-Martelle saugt ihre in rauchige Stimmen gehüllten Weisheiten förmlich auf. Mit Folgen.
Der Knirps ist musikalisch. Seit er sieben ist, spielt der kleine Andreas im Orff- und Akkordeon-Orchester. Die elektrische Gitarre zieht ihn völlig in den Bann. 1975 gründet er seine erste Rockband. Es folgen ungezählte weitere. Schmid-Martelle erprobt sich auch in Jazz-Rock und Hard Rock.
Den größten Bekanntheitsgrad erlangt seine ZZ Top-Cover-Band. Nicht, weil "Hopp'n Ex Group" besser als das Original wäre. Sondern weil die Band sich von den Vorbildern emanzipiert und eigenes Material entwickelt. 1983 schließt sich Sängerin Jule Neigel der Formation an. 1987 benennt sich die Gruppe nach ihrer Frontfrau um. Sechs Alben hat sie seitdem veröffentlicht. Die haben sich mehr als zwei Millionen Mal verkauft. Die Band geht nach 14 erfolgreichen Jahren auseinander.
Schmid-Martelle werkelt an vielen Projekten. Er ist ein Allroundkünstler, dessen Lieblingsinstrument die Gitarre ist, der sich in erster Linie aber als Komponist und Produzent sieht. Bei seinen letzten Solo-Alben hat er alle Instrumente selbst eingespielt.
Seine musikalischen Einflüsse sind etwa die großen Gitarristen Stevie Ray Vaughan oder Billy F. Gibbons (ZZ Top). Besonders Vaughan ist im Spiel von Schmid-Martelle kaum zu überhören. "Es ist einfach unmöglich, diese große Gitarristen nicht irgendwo zu zitieren", sagt er dazu.
Bei allem Respekt den Vorbildern gegenüber hat Schmid-Martelle längst seinen eigenen Stil gefunden. Er changiert zwischen funkig, rockig und entspannt. Man kann sagen: Schmid-Martelle hat sich im Laufe seines Lebens vom zarten Pflänzchen zum zähen und stacheligen Kaktus entwickelt. (Text: George Grodensky),
MEHR ZU MARTELLE
THE DOWN HOME PERCOLATORS
Klaus “Mojo” Kilian gilt seit vielen Jahren als einer der führenden Bluesmundharmonikaspieler hierzulande und bringt über 20 Jahre Erfahrung aus unzähligen Livegigs und Plattenaufnahmesessions mit. Bernd “Snoopy” Simon ist ein genauso alter Hase der deutschen Bluesszene und hat sich als vielseitiger Gitarrist einen Namen gemacht. Die beiden spielen seit 15 Jahren zusammen in der Matchbox Bluesband, mit der sie vier hochgelobte CDs eingespielt haben, mehrere erfolgreiche Projekte des Südwestfunks realisierten (woraus u. a. ein Preis der Deutschen Schallplattenkritik resultierte) und landauf, landab das Bluespublikum mit Spielfreude, Kompetenz und Originalität begeistern.
Bernd und Mojo merkten schnell, dass sie auch zu zweit ein überzeugendes Programm auf die Beine stellen können: Einerseits weil Bernd neben seinen Fähigkeiten auf der Elektrogitarre ebenso das akustische Fingerpicking beherrscht und andererseits weil Mojo einer der größten Experten hierzulande für traditionellen Blues ist und diese Kenntnisse auch musikalisch in einen authentischen Sound umsetzen kann. So präsentieren die “Down Home Percolators” den traditionellen akustischen Blues frisch und mit Verve ganz nach dem Motto: Charakter und Sound müssen stimmen, der Rest ist unsere Sache.
Im Vordergrund stehen Titel des Mississippi und Piedmont-Blues der 20er und 30er Jahre sowie Chicago-Blues der 40er und 50er Jahre.
Eintritt wie immer beim STOFFEL frei.
Der Blues bekam ein Baby, und sie nannten es: Rock'n'Roll." Blues-Legende Muddy Waters hat diesen Vers geschmiedet. Was er bei aller Dichtkunst nicht bedachte: Der Blues hat noch viele weitere Kinder in die Welt gesetzt. Zum Beispiel den Frankfurter Gitarristen Andreas Schmid-Martelle.
Der ist im zarten Alter von 13 Jahren erstmals über die Lieder von ZZ Top, Johnny Winter und Rory Gallagher gestolpert. Alles Leute, die selbst mit jenem Muddy Waters aufgewachsen sind. Der 1961 in Ludwigshafen geborene Schmid-Martelle saugt ihre in rauchige Stimmen gehüllten Weisheiten förmlich auf. Mit Folgen.
Der Knirps ist musikalisch. Seit er sieben ist, spielt der kleine Andreas im Orff- und Akkordeon-Orchester. Die elektrische Gitarre zieht ihn völlig in den Bann. 1975 gründet er seine erste Rockband. Es folgen ungezählte weitere. Schmid-Martelle erprobt sich auch in Jazz-Rock und Hard Rock.
Den größten Bekanntheitsgrad erlangt seine ZZ Top-Cover-Band. Nicht, weil "Hopp'n Ex Group" besser als das Original wäre. Sondern weil die Band sich von den Vorbildern emanzipiert und eigenes Material entwickelt. 1983 schließt sich Sängerin Jule Neigel der Formation an. 1987 benennt sich die Gruppe nach ihrer Frontfrau um. Sechs Alben hat sie seitdem veröffentlicht. Die haben sich mehr als zwei Millionen Mal verkauft. Die Band geht nach 14 erfolgreichen Jahren auseinander.
Schmid-Martelle werkelt an vielen Projekten. Er ist ein Allroundkünstler, dessen Lieblingsinstrument die Gitarre ist, der sich in erster Linie aber als Komponist und Produzent sieht. Bei seinen letzten Solo-Alben hat er alle Instrumente selbst eingespielt.
Seine musikalischen Einflüsse sind etwa die großen Gitarristen Stevie Ray Vaughan oder Billy F. Gibbons (ZZ Top). Besonders Vaughan ist im Spiel von Schmid-Martelle kaum zu überhören. "Es ist einfach unmöglich, diese große Gitarristen nicht irgendwo zu zitieren", sagt er dazu.
Bei allem Respekt den Vorbildern gegenüber hat Schmid-Martelle längst seinen eigenen Stil gefunden. Er changiert zwischen funkig, rockig und entspannt. Man kann sagen: Schmid-Martelle hat sich im Laufe seines Lebens vom zarten Pflänzchen zum zähen und stacheligen Kaktus entwickelt. (Text: George Grodensky),
MEHR ZU MARTELLE
THE DOWN HOME PERCOLATORS
Klaus “Mojo” Kilian gilt seit vielen Jahren als einer der führenden Bluesmundharmonikaspieler hierzulande und bringt über 20 Jahre Erfahrung aus unzähligen Livegigs und Plattenaufnahmesessions mit. Bernd “Snoopy” Simon ist ein genauso alter Hase der deutschen Bluesszene und hat sich als vielseitiger Gitarrist einen Namen gemacht. Die beiden spielen seit 15 Jahren zusammen in der Matchbox Bluesband, mit der sie vier hochgelobte CDs eingespielt haben, mehrere erfolgreiche Projekte des Südwestfunks realisierten (woraus u. a. ein Preis der Deutschen Schallplattenkritik resultierte) und landauf, landab das Bluespublikum mit Spielfreude, Kompetenz und Originalität begeistern.
Bernd und Mojo merkten schnell, dass sie auch zu zweit ein überzeugendes Programm auf die Beine stellen können: Einerseits weil Bernd neben seinen Fähigkeiten auf der Elektrogitarre ebenso das akustische Fingerpicking beherrscht und andererseits weil Mojo einer der größten Experten hierzulande für traditionellen Blues ist und diese Kenntnisse auch musikalisch in einen authentischen Sound umsetzen kann. So präsentieren die “Down Home Percolators” den traditionellen akustischen Blues frisch und mit Verve ganz nach dem Motto: Charakter und Sound müssen stimmen, der Rest ist unsere Sache.
Im Vordergrund stehen Titel des Mississippi und Piedmont-Blues der 20er und 30er Jahre sowie Chicago-Blues der 40er und 50er Jahre.
Eintritt wie immer beim STOFFEL frei.





